Befund: Auf vielfachen Wunsch ist es nun möglich, direkt im 01-Befund einen Zahn auf „ww“ zu setzen. Dieser Eintrag wird direkt in den ZE übernommen und wird automatisch entfernt, sobald eine Krone eingesetzt wird. Analog kann im Bereich Füllungen nun auch ein parapulpärer Stift gesetzt werden. Dazu muss bereits eine Füllung oder Karies vorhanden sein.
Patientenbriefe per Mail versenden: Patientenbriefe ließen sich per Email bislang nur an den Patienten selbst versenden. Nun kann DENTPORT diese auch an einen abweichenden Rechnungsempfänger, den Überweiser oder den Hausarzt versenden – der Empfänger lässt sich über ein neues Aufklappmenü auswählen. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass diese Empfängeradressen auch für den betreffenden Patienten hinterlegt wurden.
PA-Befund: Um die Felder für die Rezession auch optisch leichter von den Feldern für die Taschentiefe unterscheiden zu können, sind sie nun rechteckig ausgeführt.
Planung: In der Planung lässt sich nun über eine neue Schaltfläche direkt der aktuelle 01-Befund oder der Befund aus dem Behandlungsblatt einsehen.
Ä1 im Bonusheft: Ab sofort kann die Ä1 optional in das Bonusheft aufgenommen werden, wenn dies im Behandlungsblatt entsprechend markiert wird.
Aufgaben: Ein Fehler in der Rechteverwaltung verhinderte, dass sich der Bereich und die Priorität von Aufgaben nachträglich ändern ließen. Nun funktioniert dieses Feature wie bereits im Vormonat versprochen.
Regelmäßige Aufgaben: Regelmäßige Aufgaben lassen sich ab sofort auch alle sieben Wochen wiederholen.
Aufwachzimmer: Räume in der Praxis lassen sich nun auch als Aufwachzimmer ausweisen. Wird das Ende einer Behandlung bestätigt, lassen sich diese Räume im Terminstatusfenster auswählen.
HVM bei mehreren Standorten: Bei Praxen mit mehreren Standorten, die jeweils eigene DENTPORT-Versionen einsetzen, lässt sich optional eine kombinierte HVM-Auswertung erzeugen. Diese Option wird Ihnen bei Bedarf durch die DENTPORT GmbH freigeschaltet.
Neue Funktionen für Formulare: Für Formeln in Formularen stehen neue Funktionen namens „Pflegegrad“ und „Rezeptgebührbefreit“ zur Verfügung. Damit lassen Inhalte von Formularen nun noch genauer auf den Patienten zuschneiden. Die genauen Übergabeparameter finden Sie wie gewohnt in der Online-Hilfe.
ACHTUNG MAC-ANWENDER: Dieses Update von DENTPORT setzt mindestens macOS 10.15 Catalina als Betriebssystem voraus, während DENTPORT bislang auch auf älteren Versionen lauffähig war. DENTPORT nutzt einige Features, die erst ab dieser – von 2019 stammenden – Systemversion zur Verfügung stehen. Wir empfehlen dringend, die Aktualisierung auf macOS 10.15 oder neuer durchzuführen. Alle Macs, die höchstens 12 Jahre alt sind, können mit macOS 10.15 oder einer neueren Systemversion betrieben werden, teils sind sogar noch ältere Modelle mit Catalina lauffähig. Sollte ein Update wegen des Alters Ihres Macs nicht mehr möglich sein, empfehlen wir dringend, das Gerät durch ein neueres zu ersetzen. Leider ist es nicht möglich, auf den betroffenen Geräten eine ältere Version von DENTPORT zu belassen und nur auf neueren Geräten zu aktualisieren. Dies kann dazu führen, dass die Datenbank von DENTPORT unbrauchbar wird und die Praxis danach stillsteht. Alle Rechner in der Praxis sollten stets die gleiche Softwareversion nutzen.
Einige ältere Macs lassen sich – auf Ihr eigenes Risiko – mit einer speziellen Software (macOS Catalina Patcher) dennoch mit dem neueren System betreiben, allerdings kann es dabei auch zu Problemen kommen, so dass wir eher davon abraten. Bitte beachten Sie, dass Apple selbst Updates nur für etwa drei Jahre anbietet, derzeit ist macOS 14 Sonoma die letzte noch aktiv gepflegte Version. Danach werden Sicherheitslücken nicht mehr zuverlässig gestopft und die Nutzung sicherheitsrelevanter Dienste wird mit weiter zunehmendem Alter immer riskanter. Grundsätzlich können wir nicht empfehlen, sensible Patientendaten mit Systemen oder mit Software zu bearbeiten, die womöglich bekannte Schwachstellen aufweisen – egal ob es um Windows, macOS, DENTPORT oder andere Programme geht.

